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Ehe, Geld und Kontoführung

Was soll man in der Ehe bezüglich Kontoführung beachten?

 
Früher hat man ja oft geheiratet um sich als Frau finanziell abzusichern oder um größere Güter  zusammenzuführen. Heute ist das gottseidank meistens nicht mehr so, sondern es wird aus LIEBE geheiratet.

Auch wenn man aus Liebe heiratet, ist und bleibt die Ehe ein Vertrag – auch was das Konto betrifft. Haben beide arbeitende Partner vor der Ehe ein eigenes Konto kann das auch so bleiben, denn es ist meist ja schon vor der Ehe geregelt wer für welchen finanziellen Teil aufkommt. Außerdem kann jeder über sein eigenes Geld verfügen und kommt gar nicht auf die Idee, das des anderen auszugeben.

Kontoführung Hochzeit


Getrennte Konten:
Wie schon gesagt: jeder verfügt über sein eigenes Geld – stirbt ein Partner, wird sein Konto geschlossen und allfällige  Zahlungen und Daueraufträge können schnell auf das andere Konto umgeleitet werden.

Gemeinsames Konto:
Verdient ein Partner zurzeit kein Geld – zum Beispiel, weil er zur Kinderbetreuung zuhause ist – ist es überlegenswert, ein Gemeinschaftskonto anzulegen. So fallen auch keine Kontogebühren für ein 2. Konto an. Hier muss die Kontobezeichnung auf beide Ehepartner gehen, denn wenn ein Partner stirbt, bleiben die Abbuchungsaufträge,… weiterhin bestehen.

Konto, bei dem ein Partner nur zeichnungsberechtigt ist:
Gibt es in der Ehe nur ein Konto, bei dem nur ein Partner eingetragen ist und der andere nur zeichnungsberechtigt ist, kann das im Sterbefall zu Problemen führen. Stirbt der Partner, dem das Konto gehört, wird das Konto automatisch geschlossen und  es können auch Daueraufträge und anfällige Zahlungen nicht mehr beglichen werden. Meist ist es dann so, dass der Witwer nicht vor der Abwicklung der Verlassenschaft zum Geld auf dem Konto zugreifen kann.

Am besten ist es allerdings, einen Termin bei der Bank seines Vertrauens zu machen, um sich umgehend beraten zu lassen, denn dort sitzen nun mal die Experten!
 



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